Sibylle Breunle

Sibylle Breunle

Die Kunstgeschichte, die ich in München studierte, war ein erstes Schnuppern ...
Italien, als das Alte Zentrum der Kunst, zog mich deshalb magisch an. So war ich glücklich, in der Kunstakademie in Perugia einige Zeit Malerei studieren zu dürfen. Mein Aufenthalt in Mexico stellte einen prägenden Meilenstein auf meinem künstlerischen Weg dar. Denn in den dortigen üppigen Farbwelten erkannte ich meine eigenen Emotionen wieder.

Es folgten Jahre, in denen ich vor allem das Aufwachsen meiner Kinder erleben wollte. Wir lebten in Teilen Frankreichs sowie auf dem US-amerikanischen Festland und dem traumhaften Hawaii. In Atlanta fand ich über einen visuellen Reiz - das schlossähnliche Gebäude der Universität - zu kreativem Schreiben und östlicher Philosophie.
Als eines Tages ein bedeutender Abt aus einem bekannten Zen-Kloster aus Kyoto an der Universität weilte, war mein Interesse an östlichen Denktraditionen und Praktiken geweckt.
Nach vielen Jahren des Lernens, der Zen-Meditation und einem einjährigen Asien-Aufenthalt lebe ich jetzt in Deutschland, immer mit den östlichen Philosophien als Impulsgeber und Inspirationsquelle. Das spiegelt sich auch in meiner Malerei.

Sehr treffend zusammengefasst hat diesen Gedanken die deutsche Zen-Meisterin Doris Zölls:

Ich glaube dass der Mensch in der Kunst zu sich selbst kommt. Da spürt er sich, da fühlt er sich erfüllt.- Und das geht nur im Augenblick.

Ich möchte jedem Betrachter die Freiheit lassen, meine Bilder als Vehikel zu nutzen, um in seine reichen inneren Welten einzutreten, zu verweilen und dort zu spielen.

Deshalb male ich abstrakt!

Sibylle Breunle | Kunst an der Kunst

Hüttendorferstrasse 45 · 91056 Erlangen · Deutschland
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